SingulArch Version 6.2
© by Stefan
Biermeier '1999-2006
Aktualisiert am 06.03.2006
Diese
Anleitung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es wurde dennoch
versucht, alles Wesentliche zumindest anzusprechen. Viele Fragen lassen sich auch
durch die Hilfen von ACCESS und AutoCad klären.
Einrichten der toolbars in AutoCad
Grundsätzliches zur
Grabungsdokumentation
Projektdatenbank für SingulArch 6.x aus SingulArch 3.0,4.x oder 5.0
Datenbank erstellen
Projektdatenbank für SingulArch 6.x aus SingulArch 2.1 oder 2.1a
Datenbank erstellen
Die SingulArch-Benutzeroberfläche
Hilfe zu den Symbolen für die Kartierung
Grundeinstellungen vornehmen: ’dreidimensionale Ausgabe?
Grundeinstellungen vornehmen: Erstellen einer neuen Importspezifikation
Grundeinstellungen vornehmen: Größe der Fundzettel
Grundeinstellungen vornehmen: Verzeichnis der Digitalfotos
Grundeinstellungen vornehmen: Zeichenblattvorlagen erstellen
Grundeinstellungen vornehmen: Sonstiges (Nivellements...)
Pfade für Im- und Exportdateien einrichten
Kontrollisten, Abfragen, Tools
Automatische Aktualisierung: Datensätze für Befunde anlegen (mit/ohne
Ebene)
Automatische Aktualisierung: Nivellements im Befund nachtragen
Script für Pseudo-DGM erstellen
Script für Nivellements auf Befundumriss erstellen
Script für Befundnummern erstellen
Projekttabellen als ASCII-Daten ausgeben
Surfer ASCII-Grid "Out.dat" umwandeln
Richtlinien für die Tachy-Codes und
Anleitung zum Datenim- und Export
Benutzen Sie folgende Codes für die
Messwerte
Die Codes werden wie folgt in ACAD
umgesetzt:
Tipps zum richtigen Vermessen:
Zum Importieren der Tachydaten in
die Datenbank gehen Sie wie folgt vor: 20
Um die Script-Dateien für ACAD
vorzubereiten gehen Sie wie folgt vor: 20
Folgende Layer müssen in ihrer
ACAD-Zeichnung vorhanden sein:
Übersichtlichkeit, Sicherheit:
Die gängigsten Fehlermeldungen
Veränderungen gegenüber Version
2.1a
Veränderungen gegenüber Version 2.1
Veränderungen gegenüber Version 2.0
Einrichtung der toolbar in AutoCad
Digitalisieren mit
Digitalisiertablett
Digitalisieren mit hinterlegten
Bildern
Besonderheit: Digitalisieren von
Profilen
Die DigaDat-Benutzeroberfläche
Codierung (vgl. auch
Digitalisiervorgang.dwg)
Warum sollten Sie sich an die
Code-Vorgaben halten
Die gängigsten Fehlermeldungen
SingulArch ist eine
Datenbank, mit der Sie ohne viel Mühe die anfallenden Daten einer Ausgrabung
verwalten können.
SingulArch
erleichtert Ihnen Nacharbeit und Nachkontrolle der Grabungsunterlagen.
Mit SingulArch
entfällt das lästige Schreiben von Fotolisten/Befundlisten usw.
Mit SingulArch
können Sie Ihre Tachymeterdaten aufgrund der Anbindung an AutoCad direkt zum
Erstellen des Grabungsplanes und von Zeichenblättern beliebigen Maßstabes
nutzbar machen.
SingulArch stellt an Ihren Rechner die selben Anforderungen wie MS Office und AutoCad.
Zum Arbeiten mit
SingulArch benötigen Sie AutoCad oder AutoCad LT.
ACCESS 2000 ist zu
empfehlen, bei der Vollversion von SingulArch aber nicht zwingend nötig, da es
mit der Runtime-Version von ACCESS 2000 ausgeliefert wird. Allerdings sind mit
der Nutzung der Runtime-Version einige Einschränkungen verbunden. Mehr dazu
erfahren Sie in der MS ACCESS-Hilfe (Es können z.B. keine Abfragen verändert
werden und formularbasierte Filter funktionieren nicht).
In ACCESS müssen gegebenenfalls
die Im- und Exportformate von Textdateien installiert sein (s.u. 'Die
gängigsten Fehlermeldungen').
Mit AutoCad r12
arbeitet SingulArch nur eingeschränkt zusammen, da in AutoCad r12 der Befehl
'spline' noch nicht angelegt ist. Codierungen Ihrer Tachymeterwerte, die
Splines ausgeben dürfen Sie daher nicht vornehmen. Ab Version 6.0 funktioniert
die Ausgabe von Profilen auch in AutoCad r12, da bei dieser Version bei
Profilausgabe auf Polylinien umgestellt wurde.
Für die Anbindung
an AutoCad sollten Sie in den Ländereinstellungen von Windows folgende
Veränderungen vornehmen:
- Stellen Sie bei
Zahlen und Währungen als Dezimaltrennzeichen Punkt (.) ein.
- Stellen Sie bei
Zahlen und Währungen als Symbol für Zifferngruppierung z.B. Apostroph (’) ein.
Je nach
SingulArch-Version werden die Ländereinstellungen beim Start überprüft und,
falls erwünscht, temporär geändert, d.h. beim Beenden der ursprgl. Zustand
wiederhergestellt. Je nach Windows-Version können dabei Zahlen in Formularen
’seltsam’ aussehen, was sich aber nicht auf die Funktionalität auswirkt. In so
einem Falle ist aber dennoch zu empfehlen, SingulArch nochmals zu schließen und
die Ländereinstellungen von Hand zu ändern:
Von Bedeutung sind
die Ländereinstellungen übrigens nur für den Export der AutoCad-Scripts. Sie
können also bei der Dateneingabe auch Ihre gewohnten Ländereinstellungen
verwenden. Die Anbindung an AutoCad funktioniert aber nur mit obiger
Einstellung!
SingulArch dient in erster Linie dazu, die Tachymetervermessung Ihrer Grabung in CAD-Pläne umzusetzen. Dies wird erreicht, indem Sie codierte Tachymeterdaten in SingulArch importieren und im Anschluss aus SingulArch heraus nach AutoCad exportieren. Bei diesem Export werden Script-Dateien erzeugt, die von AutoCad als ausführende Dateien verstanden werden. Ob nun Nivellements, Befundumrisse, Schnitte o.ä. in AutoCad ausgegeben werden, hängt von der Codierung der Messwerte ab.
Daneben bietet
SingulArch die Möglichkeit, Fotos, Befunde, Funde... in der Datenbank zu
erfassen. Die Vorteile im Zusammenhang mit der Tachymeteraufnahme bestehen
darin, dass Sie sich aus der Datenbank heraus sofort auf einen Befund im
Cad-Plan zoomen können, beim Ausfüllen des Fundzettels die Koordinaten eines eingemessenen
Einzelfundes automatisch übernommen werden usw. Im Befundformular haben Sie auf
einen Blick alle Informationen greifbar, die einen Befund betreffen (Welche
Fotos existieren, welche Funde, auf welchen Zeichenblättern existieren
Zeichnungen, welche Ausdehnung besitzt der Befund...).
Was
hat sich Wichtiges geändert gegenüber 3.0
Wichtigste Änderung
gegenüber den Versionen 2.x und 3.0 ist die Aufspaltung von SingulArch in eine
Projektdatenbank (mit den Daten Ihrer Grabung) und eine Datenbank mit der SingulArch-Benutzeroberfläche
(die nun nur mehr einmal auf einem PC eingerichtet werden muss). Beim Start von
SingulArch müssen Sie dann jeweils ein Projekt wählen, an dem Sie arbeiten
wollen. Während einer SingulArch-Sitzung können Sie auch zu einem anderen
Projekt wechseln.
Geben Sie bei der
Abgabeversion eine Kopie der Projektdatenbank und die ASCII-Files mit ab.
Aufgrund der veränderten Lizenzbedingungen darf ab Version 4.0 die
Benutzeroberfläche (SingulArch.mde) nicht mehr mit abgegeben werden.
Falls Sie
SingulArch zum Ersten mal von der CD auf Ihrem PC installieren führen Sie
zunächst das Setup im Verzeichnis singularch aus. Es werden dann die
Benutzeroberfläche von SingulArch auf Ihrem PC installiert und Verknüpfungen im
Programmverzeichnis erstellt. Möglicherweise müssen Sie die Verknüpfung zu
SingulArch im Programmverzeichnis von Hand korrigieren. Standardpfad der
Installation ist: „C:\Programme\SingulArch\“. Falls Sie Access selbst nicht
besitzen wird bei der Vollversion automatisch die Runtime-Version von Access
mit installiert (hierfür können Neustarts Ihres Rechners nötig sein).
Sie müssen nun noch
eine Projektdatenbank installieren (bei der Vollversion über das Setup im
Verzeichnis leeres_projekt bzw. beispiel_projekt auf der CD). Standardpfad:
„C:\Programme\SingulArch\Projekte\OrtXYZ). Es wird dringend Empfohlen, den
Ordner OrtXYZ in den Namen Ihrer Grabung umzubenennen. Sinnvoll ist es auch,
die Projektdatenbank umzubenennen (von leeres_projekt.mde in z.B.
Ampfing2001.mde). Für jede weitere Grabung müssen Sie ein neues Projekt
installieren. Bei der Abgabe der Dokumentation an das Amt brennen Sie bitte den
kompletten Projektordner auf CD und geben diesen mit ab.
In AutoCad müssen
Sie noch die toolbar von SingulArch einrichten (Sie Unterkapitel).
Wenn Sie SingulArch
starten, müssen Sie eine zunächst eine Projektdatenbank laden (diese muß
bereits auf Ihrem Rechner installiert sein).
Wenn Sie ein
Projekt in SingulArch zum ersten mal öffnen, müssen Sie unter
'Hauptformular->Einstellungen' einige Einträge vornehmen (z.B. die korrekten
Pfade, Angaben zum Grabungsort, Grabungsfirma, Zeichenblattvorlagen...). Siehe
dazu das Kapitel Der Bereich „Einstellungen“!
Sie finden das
Formular unter ’Hauptformular> Pfade für Im- und Exportdateien einrichten’.
Über den Schalter 'Pfade automatisch setzen'
können Sie die Pfade automatisch setzen lassen. Ein korrektes Ergebnis erhalten
Sie aber nur, wenn Sie Projektdatenbank und CAD-Zeichnung des Projektes im
selben Verzeichnis belassen, wie dies beim Setup automatisch eingerichtet
wurde.
Aus Gründen der Übersichtlichkeit sollten
Sie die Tachymeterdateien in einem eigenen Verzeichnis abspeichern (z.B.:
C:\Grabungen\OrtXYZ\Tachywerte\), wie dies beim Setup automatisch eingerichtet
wurde.
Die CAD-Zeichnung sollte selben Ordner
abgelegt werden, wie die Scriptdateien, da Sie nur so aus ACAD über die
SingulArch-toolbar Zugriff auf Scripts haben (z.B. C:\Grabungen\OrtXYZ\). Der
Zugriff über die toolbar funktioniert auch, wenn Sie als Zielverzeichnis für
die Scripts das AutoCAD-Support-Verzeichnis angeben, was jedoch nicht empfohlen
wird, da es dann leichter passieren kann, dass Sie Scripts anderer Projekte
aufrufen.
Stellen Sie sicher, dass die Verzeichnisse,
die Sie angeben, auch tatsächlich existieren und vermeiden Sie Sonderzeichen
wie etwa ä,ö usw. Achten Sie auch auf Groß- und Kleinschreibung. Access
unterlaufen bei tief verschachelteten Pfaden Fehler (Sie erhalten in solch
einem Fahl eine Meldung bzgl. Laufzeitfehler beim Versuch Tachywerte zu
importiere. Vereinfachen Sie dann die Pfadstruktur und versuchen es erneut).
Vergessen Sie nicht den abschließenden Backslash (\).
Die hierfür nötigen
Dateien befinden sich in dem Ordner toolbar, der beim Setup von SingulArch als
Unterordner erstellt worden ist.
Um die beiden
Toolbars SingulArch und DigaDat in AutoCad einzurichten kopieren Sie die Icons
und die Datei Singularch.mns und Digadat.mns in das Supportverzeichnis von
AutoCad. Geben Sie dann in AutoCad den Befehl 'menuload' bzw. 'menulad' ein,
wählen mit 'Browse' die Datei Singularch.mns aus und Laden die Toolbar mit
'Load'. Die Toolbar wird von nun an bei jedem Start von AutoCad aufgerufen.
Laden Sie auf die gleiche Weise (_menuload) die toolbar von DigaDat.
Mit der Toolbar
können Sie die Scripts ausführen, die sie in SingulArch erstellt haben. Sie
müssen aber dafür sorgen, dass sich Scripts im AutoCad-Supportverzeichnis oder
zusammen mit dem AutoCad-Plan im selben Verzeichnis befinden (Wohin die Scripts
exportiert werden, stellen Sie in SingulArch unter 'Hauptformular->Pfade für
Im- und Exportdateien einrichten' ein).
Die Benutzeroberfläche von SingulArch (Also das eigentliche Programm und die zugehörigen Dateien) müssen Sie über ’Software’ in der Windows-Systemsteuerung deinstallieren
Für die Projektdatenbanken gibt es keine Deinstallationsroutinen. Löschen Sie einfach den betreffenden Ordner und die zugehörigen Dateien.